Wie hält dein Körper Vergangenes fest?

Der Körper erinnert sich oft anders als der Verstand. Manche Reaktionen entstehen nicht im Jetzt, sondern aus früheren Erfahrungen. Gemeinsam schauen wir darauf, wie dein Körper gelernt hat zu reagieren und was davon heute noch notwendig ist.

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Für Menschen, die viel tragen und gut funktionieren, und deren Körper irgendwann eine andere Sprache spricht.

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Wenn der Verstand versteht, aber der Körper stehen bleibt.

Mehrere Jahre habe ich für internationale Unternehmen Lieferketten gesteuert. Ich kenne das Funktionieren unter Druck von innen. Ich kam zu dieser Arbeit, weil „Warum?“ nicht mehr ausreichte. Mein Körper hielt fest, was mein Verstand längst verstanden hatte. Somatische und systemische Herangehensweisen haben mir geholfen, wieder Zugang zu mir selbst zu finden. Heute begleite ich andere dabei, ebendiesen Zugang für sich selbst zu entdecken.

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Jahrelang versuchte ich, meine Muster intellektuell zu verstehen. Während Depressionen und Angstzuständen konnte ich jedes Verhalten und dessen Ursprünge benennen. Doch mein Körper folgte nicht. Er blieb angespannt, überfordert und unfähig, seine Reaktionen zu verändern.

Durch somatische Methoden und systemische Perspektiven lernte ich neue Ansätze, tief verwurzelte Muster zu betrachten, Schutzmechanismen abzubauen und den Teilen von mir, denen es an Führung mangelte, neue Wege aufzuzeigen. Mit stetiger Unterstützung begann ich, Regulierung als etwas zu verstehen, das man fühlt und nicht analysiert.

Während dieses Prozesses wurde mir klar, dass ich anderen mit derselben Neugier, Beständigkeit und Präsenz, welche mich unterstützt hatten, Raum geben konnte. Dies veranlasste mich, eine Ausbildung in systemischer Körpertherapie (nicht klinisch) und zum Coach für ganzheitliche mentale Gesundheit zu absolvieren. Seitdem baue ich meine Fähigkeiten stetig weiter aus und widme mich Menschen, die sich selbst auf einer tieferen, verkörperten Ebene verstehen wollen.

Porträt von Alma Akaya im lila Top, sie schaut in warmem Licht zur Seite
Alma AkayaSomatische & systemische Begleitung

Hinweis: Dieses Angebot ist nicht klinisch. Ich biete keine Psychotherapie an und stelle keine Diagnosen.

Schauen wir genauer hin

Wo somatische Arbeit auf systemische Perspektive trifft.

In meiner Arbeit verbinde ich körperorientierte Methoden mit systemischem Denken. Das heißt: Wir schauen auf das, was sich im Körper zeigt, in Verbindung damit, in welchen Beziehungen, Rollen und Zusammenhängen bestimmte Muster entstanden sind. Beides gehört zusammen.

Ich halte einen stabilen Rahmen, in dem du deine Reaktionen und Gewohnheiten in Ruhe erkunden kannst. Oft geht es darum, Situationen oder Gefühle noch einmal aufzugreifen, die früher prägend waren, diesmal mit mehr Unterstützung und Handlungsspielraum. Der Körper bekommt die Möglichkeit, etwas anderes zu erleben. So kann sich Spannung lösen und es darf Neues entstehen.

Diese Arbeitsweise folgt keinem festen Ablauf. Somatische und systemische Ansätze geben einen Rahmen, lassen aber bewusst Raum für das, was individuell wichtig ist. Ich begleite dich aufmerksam und flexibel und orientiere mich daran, was sich für dich sinnvoll und stimmig anfühlt.

Zwei Hände in warmem Licht vor dunklem Hintergrund, eine offene Handfläche, die andere Hand reicht zu ihr

Warum somatisch?

Unser Denken, Fühlen und Handeln wird von Erfahrungen geprägt. Unser Körper trägt dabei oft zweierlei: das Gewicht dessen, was geschehen ist, und die Weisheit dessen, was geschehen wollte, aber nicht konnte. Dies zeigt sich oft als Anspannung, Nervosität oder ein überwältigendes Gefühl. Echte Veränderung entsteht erst, wenn wir neue Erlebnisse machen und sie im Körper verankern.

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Durch Atmung, Bewegung und achtsames Körperbewusstsein lädt somatische Praxis dazu ein, dies bewusst zu erfahren, um alte Muster zu lösen und neue zu verankern. Statt zu versuchen, aus Reaktionen „herauszudenken“, erschaffen wir Veränderungen, die wir nicht nur verstehen, sondern in jeder Faser unseres Körpers spüren.

Kleidung und Socken liegen in einem lockeren Kreis auf dem Holzboden einer Tanzkuppel

Warum systemisch?

Systemische Arbeit betrachtet Menschen in Verbindung mit anderen: Familie, Partnerinnen, Freundinnen und der Umgebung, in der wir aufwachsen. Viele unserer Gewohnheiten und Reaktionen ergeben Sinn, wenn wir verstehen, woher sie stammen. Herausfordernde Muster entstanden oft einst als Wege, in der Vergangenheit sicher oder verbunden zu bleiben.

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Unser Verhalten und die Art, wie wir uns verletzen lassen, können demnach spiegeln, was bereits in uns liegt. Wer lernt, Mangel oder Schmerz im Gegenüber mit Fürsorge zu begegnen, übt zugleich Selbstfürsorge und öffnet sich für versöhnliche, klare Beziehungen.

Im systemischen Ansatz lernen wir, diese Muster bewusst zu erkennen und neue Reaktionsweisen zu wählen. So entstehen Klarheit, Selbstvertrauen und die Fähigkeit, die Beziehung zu sich selbst und zu anderen achtsam und liebevoll zu gestalten.

Wie eine Sitzung abläuft

Eine behutsame Begleitung durch drei Phasen.

Jeder Prozess ist anders, und jeder Körper hat sein eigenes Tempo und seinen eigenen Rhythmus. Unsere Praxis lädt zu einer Art der Selbsterforschung ein, die sich sanft und in Schichten entfaltet. Was oft entsteht, ist eine natürliche Bewegung durch drei miteinander verbundene Schritte.

  1. Regulieren

    Das System stabilisieren.

    Du lernst, wie du mehr Sicherheit in deinem System empfindest. Mit somatischen Werkzeugen und sanften Übungen für das Nervensystem lernst du, Gefühlen zu begegnen, ohne dich zu verschließen oder dich zu übergehen. Wenn sich dein Körper sicherer fühlt, wird es leichter, präsent zu bleiben und zu entscheiden, wie du dich bewegen möchtest.

  2. Lösen

    Bewegen, was feststeckt.

    Wenn du dich bereit fühlst, erforschen wir, was in deinem Körper und in vergangenen Beziehungsdynamiken gehalten wurde. Es geht nicht darum, Erfahrungen zu analysieren. Du kannst Emotionen, Impulsen und unvollendeten Reaktionen sanft und mit Unterstützung begegnen.

  3. Gestalten

    Gewohnheiten umformen.

    Du lernst zu spüren, was nötig war, was sich richtig anfühlt und welche Richtung du einschlagen möchtest. Dies lässt dein System sich allmählich und natürlich neu organisieren. Auf eine Weise, die dich unterstützt, anstatt dich zu überwältigen. Du beginnst, andere Reaktionsweisen in dir selbst und in Beziehungen zu anderen zu üben.

Wähle dein Format

Meine Angebote an dich.

Jeder Weg beginnt mit einem einfachen Check in. Wir schauen, ob mein Ansatz bei dir Anklang findet, ob der Zeitpunkt richtig ist und ob unsere Verbindung die Art von Arbeit unterstützt, die du dir wünschst. Sobald wir uns darüber im Klaren sind, entscheidest du, welches Format dir am besten zusagt und wie langsam oder intensiv du beginnen möchtest.

Kostenloses Kennenlerngespräch buchen

Clarity

Einzelsitzung

  • 60 bis 90 Minuten
  • Online oder in Berlin

ab 80 €

Eine sanfte, körperbasierte Sitzung, um sich zu regulieren und wieder zu verbinden, die Weisheit deines Körpers zu spüren und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Dabei kann es sich um eine emotionale Krise, eine Frage an dich selbst oder etwas handeln, das du noch nicht ganz benennen kannst.

Deep Dive

Drei Sitzungen

  • Je 90 Minuten
  • Online oder in Berlin
  • Sequenzielle Unterstützung

ab 220 €

Eine Reihe von zielgerichteten, körperorientierten Sitzungen, um zu regulieren, loszulassen und dich neu zu orientieren. Wir klären, was du verändern möchtest, spüren gemeinsam, wie dein Körper darauf antwortet, und schließen mit einfachen Übungen für deinen Alltag zwischen den Sitzungen.

A Season of Change

Mentoring

  • 3 bis 6 Monate Begleitung
  • Wöchentliche oder zweiwöchentliche Sitzungen à 90 Minuten
  • Online oder in Berlin

ab 420 €

Langfristige Unterstützung für diejenigen, die einen beständigen Raum für Regulierung, Erforschung und Umstrukturierung wünschen. Wir durchlaufen Zyklen der Klarheit, Loslösung und Integration, geleitet von deinem Tempo und Bedarf.

Small Brave Things

Kleiner Kreis

  • 5 Treffen, einmal im Monat
  • In Berlin

55 € pro Kreis

Kleine mutige Schritte fallen gemeinsam leichter. Einmal im Monat trifft sich ein kleiner, vertraulicher Kreis, um zu üben, zu teilen, was sich gerade bewegt, und neue Reaktionsweisen auszuprobieren, im Körper und in Beziehung. Für Menschen, die spüren, dass sich etwas verändern will, gerne mit anderen lernen und offen sind für Übungen, die über Reden hinausgehen. Gut geeignet, wenn du schon etwas Erfahrung mit Körperarbeit oder Gruppenprozessen mitbringst.

Häufige Fragen

Deine Fragen. Beantwortet.

Ist diese Art der Begleitung das Richtige für mich?

Dieser Ansatz ist für alle, die neugierig darauf sind, ihre Muster zu verstehen, ihr Nervensystem zu regulieren und ihr Leben mit mehr Klarheit und Selbstwahrnehmung zu gestalten. Du brauchst keine Krise, um davon zu profitieren, nur die Bereitschaft für neue Ansätze.

Was kann ich von der ersten Sitzung erwarten?

Deine erste Sitzung ist ein Raum, um sich kennenzulernen. Wir sprechen darüber, was dich hierher führt, was du verändern möchtest und wie dein System im Alltag reagiert. Du kannst alles fragen und entscheiden, ob sich die Arbeit passend anfühlt.

Welche Formate bietest du an?

Ich biete Begleitung online und vor Ort in Berlin an. Präsenzsitzungen bieten mehr Möglichkeiten zur Erforschung somatischer Methoden, während Onlinesitzungen mehr Flexibilität bieten. Eine Kombination ist ebenfalls möglich.

Was bedeutet „systemisch“?

Systemische Arbeit betrachtet, wie deine Erfahrungen, insbesondere in Beziehungen, deine Muster geformt haben. Anstatt sich nur auf das Individuum zu konzentrieren, erforscht sie, wie Gewohnheiten oder Reaktionen einst der Beziehungsgestaltung dienten. Diese Dynamiken zu verstehen hilft dir, neue Wege zu wählen, wie du mit dir selbst und anderen in Beziehung trittst.

Was, wenn ich nicht weiß, worüber ich sprechen soll?

Das ist völlig normal. Du brauchst keinen Plan. Manchmal entstehen die bedeutungsvollsten Momente einfach dadurch, dass man da ist und wahrnimmt, was jetzt gerade im Körper passiert.

Bleibt alles, was ich teile, vertraulich?

Ja. Vertraulichkeit ist essentiell. Was du teilst, bleibt unter uns, mit den üblichen gesetzlichen Ausnahmen, die wir in deiner ersten Sitzung besprechen werden.

Wie oft sollte ich zu Sitzungen kommen?

Das variiert. Manche kommen wöchentlich für Stabilität, andere alle zwei Wochen oder wann immer sie das Bedürfnis nach Unterstützung empfinden. Du wählst, was für dich am besten ist.

Was ist der Vorteil von Gruppensitzungen?

Gruppenarbeit kann ein kraftvolles Gefühl von Verbindung, gemeinsamer Lösungsfindung und kollektiver Regulation geben. Sie eignet sich gut für Menschen, die sich wohl damit fühlen, zu teilen, andere zu unterstützen und sich auf Praktiken wie Familienaufstellungen oder sanfte körperliche Unterstützung (mit Zustimmung) einzulassen. Gruppensitzungen sind immer vertraulich und finden nur persönlich statt.

Kann diese Arbeit bei Anspannung, Überforderung oder wiederkehrenden Mustern unterstützen?

Sie kann dich dabei unterstützen, dein Nervensystem zu verstehen, deine Muster zu erkennen und anders zu reagieren. Dies ist ein nicht klinisches Angebot und keine Psychotherapie. Es ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung, kann deine persönliche Entwicklung aber wirkungsvoll ergänzen.

Brauche ich somatische Erfahrung oder besondere Fähigkeiten?

Für Einzelsitzungen nicht. Wir richten uns nach deinem Gefühl und dem, was sich richtig anfühlt. Du kannst auch körperlich eingeschränkt sein. Für Small Brave Things ist etwas Erfahrung mit Körperarbeit oder Gruppenprozessen hilfreich. Schick mir am besten direkt eine Anfrage, wenn du unsicher bist.

Dein Neuanfang

Bereit, Bewegung in dein System zu bringen?

Wenn dieser Ansatz dich anspricht, buche eine erste Sitzung und beginne zu erforschen, wie dein Körper alte Muster in Echtzeit verändern kann.

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Oder schreib mir direkt: hi@tendermovements.com